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Ein paar Tage auf Lanzarote

Am Mittwoch, den 25.08.2009, reiste ich von Fuerteventura auf die Nachbarinsel Lanzarote. Auch hier wollte ich unsere Unterkünfte unter die Lupe nehmen und mich mit Vermietern und Freunden treffen.Leider hatte ich nur 4 Tage Zeit und damit auch einen sehr straffen Zeitplan. Ich nahm um 10 Uhr die Naviera-Linie, welche für die Überfahrt von einer zur anderen Insel ca. 30 Minuten benötigt. Nach der Hektik beim Beladen, suchte ich mir einen ruhigen Liegestuhl auf Deck, um die gemütliche Fahrt zu genießen. Ich nahm mir eine kleine Auszeit, blickte auf das Meer und genoss die Sonnenstrahlen auf meiner Haut. Die Fähre entfernte sich immer weiter von Corrallejo, vorbei an der Insel Los Lobos und lief in den Hafen von Playa Blanca ein.
Ich machte mich auf den Weg in Richtung Playa Famara. Da ich erst gegen Abend hier erwartet wurde, machte ich einen kleinen Abstecher nach El Golfo. Vorbei an der größten Saline Spaniens, welche in Janubio zu finden ist. Ich fuhr entlang der schroffen Küste und hielt immer wieder mal an, um die wunderschöne Landschaft von Los Hervideros zu fotografieren. Nach meinem kurzen Ausflug wurde es langsam Zeit in Richtung Bungalows Playa Famara aufzubrechen. Hier würde ich während meines Aufenthaltes übernachten. Bei meiner Ankunft traf ich Claudia, eine langjährige Mitarbeiterin der Anlage. Sie zeigte mir verschiedene Bungalows, so dass ich mir vom aktuellen Zustand einen Überblick machen konnte. Hier und da machte ich einige Fotos für unsere Datenbank. Am Abend erzählte mir Claudia, welche Veränderungen es in den letzten Monaten gab, denn die Bungalows wurden nacheinander renoviert. Mein erster Tag auf Lanzarote neigte sich dem Ende.

El GolfoRezeption Bungalow Playa FamaraSonnenuntergang

Der zweite Tag stand ganz im Zeichen einer Inselerkundung. Ich traf mich mit Tristan, welcher mir die schönsten Ecken der Insel zeigte, wobei der Weg dorthin zeitweise etwas abenteuerlich wurde. Tristan ist auf Lanzarote geboren und aufgewachsen. Er kennt die Insel „wie seine Westentasche“. Zurzeit arbeitet er als Producer für Zona Visual. (http://zonavisual.tv/deutsch.html) Für mich hingegen war er als Guide und Dolmetscher unterwegs. (An dieser Stelle vielen Dank für deine Hilfe.) Vielleicht kennen Sie auch die hochwertige Kaktus-Marmelade mit dem unverwechselbaren Geschmack, welche auf Lanzarote hergestellt wird. Diese Konfitüre wird von Tristans Vater (Bernardo’s Mermeladas) produziert. Bei einem Lanzarotebesuch sollten Sie diese Köstlichkeit unbedingt probieren.
Bei meiner Tour mit Tristan habe ich Orte und Naturschönheiten gesehen, die selten von Touristen gefunden werden. Wir haben Lavafelder erkundet und sind querfeldein gefahren, um kleine Fischerdörfer zu besichtigen. Bei dieser Off Road Tour habe ich Lanzarote von seiner schönsten Seite gesehen. Die Landschaft ist atemberaubend schön und ich bin immer wieder fasziniert, wie in diese kargen Landschaft Pflanzen wachsen können. Außerdem zeigt er mir verschiedene neue Unterkünfte, welche wir vielleicht in den kommenden Monaten in unser Programm aufnehmen. Nach einem aufregenden Tag haben wir am Abend einen Freund von Tristan in Arrecife besucht. Dieser führt eine gemütliche Pizzeria in der Hauptstadt. Wir liesen den Abend mit einer leckeren Pizza ausklingen.

NP TimanfayaTristanArrecife bei Nacht

Am Vormittag des dritten Tages unterhielt ich mich mit den Surfern am Playa Famara. Sie erzählten mir von ihren spektakulärsten Erlebnissen. Ich erkundigte mich, welche Plätze generell für das Surfen geeignet sind und welche Strände lieber gemieden werden sollten. Sie zeigten mir ihre Surfschule und luden mich zu einem Schnupperkurs ein. Leider hatte ich keine Zeit, denn am Nachmittag traf ich mich nochmals mit Tristan. Unser erstes Ziel war Teguise, die alte Hauptstadt von Lanzarote. Das Ortsbild ist geprägt von kleinen Häusern, Kirchen und Klöstern. Hier suchten wir uns ein kleines Lokal, um etwas zu essen. Tristan empfahl mir das „Casa Leon“. Hier gab es leckere Tapas zu essen.
Nach der kleinen Stärkung fuhren wir weiter Richtung Guatiza, wo sich der große Kakteengarten befindet und weiter nach Norden zu den Cuevas de los Verdes. Anschließend immer entlang der Küste bis wir das kleine verträumte Fischerdorf Orzola erreichten. Hier gibt es leckeren fangfrischen Fisch und köstliche Meeresfrüchte. Wir suchten uns ein kleines gemütliches Restaurant (Punta Fariones) direkt am Hafen und genossen das vorzügliche Abendessen. Da es langsam dunkel wurde, machten wir uns auf den Heimweg. Ein anstrengender, aber spannender Tag ging zu Ende.

Surf JeepCueva de los VerdesJardin Cactus

An meinem vierten und letzten Tag auf Lanzarote besuchte ich die anderen Vermieter unserer Unterkünfte. Mein erstes Ziel war die Casa Creativa in Uga. Ich machte ein paar neue Aufnahmen von der typisch kanarischen Finca und besichtigte anschließend den Ort Uga. Dieser touristisch wenig erschlossene Ort liegt im Landesinneren und somit passt die Unterkunft ideal in unser Programm. Nach meiner Besichtigung machte ich mich auf den Weg nach El Islote. Hier befindet sich die Finca de la Florida, welche in den letzten Monaten renoviert wurde. Nach meiner üblichen Zimmerbesichtigungsrunde traf ich die Vermieter auf der Terrasse an. Bei einer Tasse Kaffee genoss ich den Blick auf das Weinanbaugebiet. Am Ende meiner Tour besichtigte ich die Finca Luna in Tesequite. Das Appartement in einem alten Bauernhaus sowie die gesamte Anlage sind gepflegt und immer noch so idyllisch, wie bei meinem ersten Besuch hier. Somit kann ich weiterhin alle Unterkünfte im Marali-Programm empfehlen.


WeinanbauCesarStrand

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