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Meine Reise nach Madeira
1.10.2009 von Steffi Koehler.
Während meine Kollegen auf Madeira sind, denke ich an meine Reisen auf diese schöne Insel:
Für meinen Aufenthalt auf Madeira wählte ich das Hotel Quinta Jardim da Serra. Dieses Hotel liegt im Hinterland von Funchal und bietet eine gute Ausgangslage, um den Süden der Insel zu erkunden. Desweiteren bietet das Hotel einen Shuttleservice in die Innenstadt Funchals an. Somit konnte ich meinen Mietwagen am Hotel stehen lassen und auch das Nachtleben der Hauptstadt näher kennenlernen.
Von meinem ersten Tag auf der Insel hatte ich leider nicht mehr viel, da das Flugzeug erst gegen 16 Uhr landete. Ich bezog mein Zimmer und erkundete das Hotel sowie die nähere Umgebung. Im Dorf befindet sich ein kleiner Laden, in welchem man die nötigsten Dinge kaufen konnte. Ich entschloss mich für eine Flasche Madeirawein und genoss die Abendstimmung von meinem Balkon aus.




Am zweiten Tag nutze ich den Shuttleservice nach Funchal. Mein erster Stopp war die Markthalle (Mercado dos Lavradores). Selbst wenn man nichts kaufen möchte ist diese Halle einen Besuch wert. Es ist interessant das Treiben zu beobachten und allein die Halle ist sehenswert, da die Gänge mit Fliesenbildern dekoriert sind und der Innenhof in ein Blumenmeer verwandelt wurde. Viele Verkäufer tragen die typischen Trachten und lassen ihre Ware verkosten. Nachdem sich das Treiben langsam beruhigte, machte ich mich auf den Weg zur Touristeninformation in der Av. Arriaga 18. Hier gibt es kostenloses Informationsmaterial sowie Stadt- und Landkarten. Das Personal kann bei Fragen auch auf Deutsch weiterhelfen. Somit bietet das Büro immer einen guten Anlaufpunkt, um sich über die Insel und deren Angebot zu informieren.
Ausgestattet mit den wichtigsten Informationen verbrachte ich den Nachmittag damit die schöne Altstadt zu erkunden. Mein Rundgang führte mich vom alten Zollhaus (Alfandega Velha), zur ältesten Festung der Stadt (Palacio Fortaleza Sao Lourenco) bis hin zum Stadttheater. Zum Abschluss besuchte ich die Quinta Magnolia. Der Park liegt etwas am Standrand und bietet mit seiner üppigen Vegetation einen schönen Punkt, um zu verweilen und den Tag nach vielen Eindrücken ausklingen zu lassen.




An meinem dritten Tag wollte ich wissen, was der Südwesten der Insel zu bieten hat. Meinen ersten Stopp machte ich in Camara de Lobos, einem beschaulichen Fischerdörfchen, dass schon Churchill begeisterte. Meinen kleinen Bummel durch die Stadt startete ich am bekannten Aussichtspunkt Churchills bis hinunter zum Kai, wo die Fischer sich nach getaner Arbeit zu einer Partie Domino treffen. Auf dem Rückweg kam ich an der Pfarrkirche Sao Sebastiao vorbei. Diese geht auf die Anfänge des Ortes zurück. Heute schmücken die typischen Fliesenbilder sowie einige Altäre die Kirche. Wieder am Parkplatz angekommen führt mich meine Tour weiter zum Cabo Girao. Einem Aussichtspunkt 580 m über dem Meer. Von hier hat man eine atemberaubende Aussicht über die Südküste Madeiras. Interessant ist auch das anliegende Informationshäuschen. Die alten Fotos vom Ende des 19 Jh. zeigen u.a. auch einige Prominente und wie diese ihren Urlaub verbracht haben. Meinen Nachmittag verbringe ich mit einer der schönste Levadawanderung der Insel. Ich wandere entlang der Levada Risco und Levada 25 Fontes.



Für den vierten und letzten Tag habe ich mir vorgenommen den Nord-Osten der Insel zu erkunden. Ich startete meine Tour am östlichsten Ort der Nordküste, in Porto da Cruz. Mehrere kleine Bäche münden hier ins Meer und an ihren Ufern befindet sich noch heute eine der letzten erhaltenen Zuckerrohrmühlen, die Companhia dos Engenhos do Norte. Hier zeigte man mir wie noch auf traditionelle Art Zuckerrohr verarbeitet wird. Nach diesem interessanten Erlebnis führte mich mein Weg weiter entlang der weitläufigen Promenade. Porta da Cruz besitzt ein geschütztes natürliches Meerwasserschwimmbecken. Für mich war dies eine ideale Gelegenheit, an solch einem warmen Sommertag eine kurze Erfrischung zu genießen. Abgekühlt und erholt stieg ich danach ins Auto, um meine Tour entlang der Küste fortzusetzen. Ich fuhr gen Westen und erreichte nach kurzer Zeit zwischen einigen grünen Hügeln gelegen, die Stadt Santana. Die größte Gemeinde der Nordküste ist umrahmt von einer der schönsten Landschaften der Insel. An den Hängen gedeihen Malvasiertrauben, auf den Feldern wächst Gemüse und in den Vorgärten der mit Stroh gedeckten Häuser verbreiten die schönsten Blumen ihrer ganze Farbenpracht. Vom Hunger angetrieben suchte ich nach einem Restaurant und fand oberhalb der Straße zum Pico Ruivo, das O Rancho Madeirense. Ein rustikales Restaurant mit bepflanzten Innenhof und einem gläsernen Pavillon. In der Speisekarte gab es in erster Linie deftige Speisen vom Grill. Ich bestellte mir Grillfleisch mit Beilagen und erhielt eine sehr große Portion lecker zubereitetes frisches Fleisch. Ich genoss das Essen, das schöne Wetter, bedankte mich beim Wirt für das super Essen und machte mich auf den Weg in Richtung Sao Jorge, um dort den Tag ruhig ausklingen zu lassen.
Die Fahrt von Santana nach Sao Jorge führte mich durch ein Tal mit hohen Felswänden, an denen zahlreiche farbenprächtige Pflanzen empor kletterten und rauschende Wasserfälle die Wände herunterstürzen. Eine der schönsten Autofahrten die ich je erlebt habe. Ich folgte der Ausschilderung „Praia“ und gelangte zu den eindrucksvollen Ruinen des alten Sao Jorge. An einem kleinen Café machte ich halt und genoss die Aussicht. Langsam neigt sich die Sonne und es wird Zeit für mich gen Hotel aufzubrechen.



Ich bin gespannt, was meine Kollegen berichten, wenn Sie wieder von Madeira zurück sind.
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„Das Gute liegt so nah“ - Johann Wolfgang von Goethe
26.8.2009 von Steffi Koehler.
In dem heutigen Blogbeitrag möchte ich Sie mitnehmen auf eine kleine Rundreise durch die vielfältige Landschaft, die kleinen Ortschaften sowie die wunderschönen manchmal versteckten Hotels der Mecklenburgischen Seenplatte.
Unsere Reise beginnt beim Hotel Gutshof Sparow. Die Anfahrt führt uns erst durch ein kleines Waldstück danach entlang der Dorfstraße. Auf der rechten Seite befindet sich ein Rapsfeld in voller Blüte auf der linken Seite tanzen die Weizenähren im Wind. Ich fühle mich sofort wohl und wie im Urlaub. Hier auf dem Lande gibt es keine Hektik oder Stress. Automatisch fahre ich langsamer und genieße den Anblick. Und dann taucht auf der rechten Seite das Gutshaus auf. Es wurde nach altem Vorbild restauriert. Die Anlage ist großzügig und bietet viel Platz für die verschiedenen Unterkünfte sowie das angeschlossene Sportcenter. Hier werden wir freundlich von Frau Peters empfangen. Sie zeigt uns, was das Hotel zu bieten hat und wie ich dem Lageplan entnehmen kann, ist dies einiges. Zuerst besichtigen wir die Doppelzimmer, Appartements sowie die Suiten. Alle sind liebevoll und dem Gutshaus entsprechend eingerichtet. Nach unserer ausführlichen Zimmerbesichtigung sind wir gespannt, was die Anlage weiterhin anbietet. Wir werden in das Sportcenter geführt. Hier wird alles geboten was Spaß macht und nebenbei auch noch fit hält. Es besteht die Möglichkeit Tennis, Squash oder Badminton zu spielen. Oder man tauscht den Schläger gegen eine Kugel und vergnügt sich auf einer von vier Kegelbahnen. Die eigene Zielgenauigkeit kann aber auch beim Bogenschießen oder auf der Laserschießanlage unter Beweis gestellt werden. Neben der sportlichen Anstrengung gibt es auch die Möglichkeit der gemütlichen Entspannung im Wellnessbereich. Pool, Sauna, Tecaldarium, Whirlpool und Dampfbad stehen allen Gästen kostenlos zur Verfügung. Der Beauty- und Wellnessbereich befindet sich im eigentlichen Gutshaus. Aber nicht nur für die Großen steht ein breites Angebot zur Verfügung. Die Kleinen haben auch ein eigenes Reich, den großen Abenteuerspielplatz, auf welchem sicher schell Freundschaften geschlossen werden. Ich schaue den Gästen zu und frage mich, ob eine Woche Urlaub überhaupt ausreicht, um alle Möglichkeiten wahrzunehmen und die Umgebung zu erkunden. Langweilig wird ein Urlaub auf dieser Anlage jedenfalls nicht.




Wir müssen dann auch schon weiter. Der nächste Termin steht an. Wir fahren entlang der L20 durch den Naturpark Nossentiner-Schwinzer Heide in Richtung Sommerstorf.
Hier wollen wir das Hotel „Alten Landsitz“ besichtigen. Wir parken vor dem großen Fachwerkhaus. Neben dem Hotel befinden sich hier ein großer Reitplatz, eine Turnierhalle und eine ca. 17 Hektar große Koppelfläche. Für alle, die schon als Kind Reiten wollten, wird sozusagen ein Traum wahr. Es besteht die Möglichkeit Reitunterricht oder Longenunterricht zu buchen. Oder wagen Sie einen Ausritt in die faszinierende Mecklenburger Landschaft. Leider bleibt mir bei unserem heutigen Besuch keine Zeit dazu denn Frau Nieswandt erwartete uns bereits. Sie ist die Verkaufsassistentin des Hotels und führt uns herum. Wie immer besichtigen wir erst einmal die Zimmer und verschaffen uns einen Überblick über den Standard und die Sauberkeit. Im Anschluss besichtigten wir das Wohlfühlparadise mit finnischer Sauna, Dampfbad, Erlebnisduschen, Whirlwannen und Eisbrunnen. Darüber hinaus bieten hier geschulte Mitarbeiter verschiedene Kosmetik- und Ganzkörperbehandlungen an, bei denen auch die letzen Verspannungen verschwinden. Einmal Shiatsu bitte, ach nein wir sind ja zum Arbeiten hier. Also weiter geht’s. Unsere Besichtigungsrunde führt ins Restaurant Le Jardin mit angeschlossener Terrasse. Ich genieße den fantastischen Blick über die Koppeln. Kann ein Tag besser starten als mit einem ausführlichen Frühstück auf dieser Terrasse? Abschließend schauen wir uns das Herzstück, die sehr gepflegte Reitanlage, an. Sollten Sie Natur und Ruhe verbunden mit einem hochwertigen Ambiente suchen, sind Sie hier genau richtig. Sollte es hingegen Altstadtflair sein ist unsere nächste Station eher nach ihrem Geschmack.




Wir fahren auf der B 108 Richtung Waren. Mitten in der Stadt Waren befindet sich das hochwertige Hotel „Kleines Meer“. Das Haus hat eine hervorragende Lage nicht weit entfernt vom historischen Marktplatz mit seinen alten Bürgerhäusern sowie dem schönen Stadthafen. Empfangen werden wir von Frau Strasen. Sie zeigt uns die gemütlichen Zimmer, welche komfortabel und stilvoll eingerichtet sind. Unsere Tour führt uns anschließend in das preisgekrönte Restaurant mit tollem Seeblick. Hier zaubert Küchenchef Andreas Mahr phantasievolle Gerichte mit Zutaten aus der Region. Auf der Karte lese ich „Müritzer Zander auf Pfifferlingen und Gnocchi“, oh ja einmal bitte und dazu ein Glas Weißwein. Und während ich noch meinen Gedanken nachhänge und mir vorstelle, wie ich auf der Terrasse sitze und mein Fischfilet esse, zeigt uns Frau Straser, den Barbereich und die hier erhältliche Auswahl an Zigarren. Es lassen sich bestimmt ein paar gemütliche Abendstunden in dieser Bar verbringen. Abschließend genießen wir bei einer Tasse Kaffee die Atmosphäre in der Lobby. Wir verabschieden uns und verlassen Waren.




Und das nächste Mal komm ich als Gast wieder!
Geschrieben in Mecklenburg Vorpommern | Keine Kommentare »