Archive für August 2009

„Das Gute liegt so nah“ - Johann Wolfgang von Goethe

In dem heutigen Blogbeitrag möchte ich Sie mitnehmen auf eine kleine Rundreise durch die vielfältige Landschaft, die kleinen Ortschaften sowie die wunderschönen manchmal versteckten Hotels der Mecklenburgischen Seenplatte.

Unsere Reise beginnt beim Hotel Gutshof Sparow. Die Anfahrt führt uns erst durch ein kleines Waldstück danach entlang der Dorfstraße. Auf der rechten Seite befindet sich ein Rapsfeld in voller Blüte auf der linken Seite tanzen die Weizenähren im Wind. Ich fühle mich sofort wohl und wie im Urlaub. Hier auf dem Lande gibt es keine Hektik oder Stress. Automatisch fahre ich langsamer und genieße den Anblick. Und dann taucht auf der rechten Seite das Gutshaus auf. Es wurde nach altem Vorbild restauriert. Die Anlage ist großzügig und bietet viel Platz für die verschiedenen Unterkünfte sowie das angeschlossene Sportcenter. Hier werden wir freundlich von Frau Peters empfangen. Sie zeigt uns, was das Hotel zu bieten hat und wie ich dem Lageplan entnehmen kann, ist dies einiges. Zuerst besichtigen wir die Doppelzimmer, Appartements sowie die Suiten. Alle sind liebevoll und dem Gutshaus entsprechend eingerichtet. Nach unserer ausführlichen Zimmerbesichtigung sind wir gespannt, was die Anlage weiterhin anbietet. Wir werden in das Sportcenter geführt.  Hier wird alles geboten was Spaß macht und nebenbei auch noch fit hält. Es besteht die Möglichkeit Tennis, Squash oder Badminton zu spielen. Oder man tauscht den Schläger gegen eine Kugel und vergnügt sich auf einer von vier Kegelbahnen. Die eigene Zielgenauigkeit kann aber auch beim Bogenschießen oder auf der Laserschießanlage unter Beweis gestellt werden. Neben der sportlichen Anstrengung gibt es auch die Möglichkeit der gemütlichen Entspannung im Wellnessbereich. Pool, Sauna, Tecaldarium, Whirlpool und Dampfbad stehen allen Gästen kostenlos zur Verfügung. Der Beauty- und Wellnessbereich befindet sich im eigentlichen Gutshaus. Aber nicht nur für die Großen steht ein breites Angebot zur Verfügung. Die Kleinen haben auch ein eigenes Reich, den großen Abenteuerspielplatz, auf welchem sicher schell Freundschaften geschlossen werden. Ich schaue den Gästen zu und frage mich, ob eine Woche Urlaub überhaupt ausreicht, um alle Möglichkeiten wahrzunehmen und die Umgebung zu erkunden. Langweilig wird ein Urlaub auf dieser Anlage  jedenfalls nicht.

Alter Gutshof SparowGutshofIm ObstgartenKegelbahn

Wir müssen dann auch schon weiter. Der nächste Termin steht an. Wir fahren entlang der L20 durch den Naturpark Nossentiner-Schwinzer Heide in Richtung Sommerstorf.
Hier wollen wir das Hotel „Alten Landsitz“ besichtigen. Wir parken vor dem großen Fachwerkhaus. Neben dem Hotel befinden sich hier ein großer Reitplatz, eine Turnierhalle und eine ca. 17 Hektar große Koppelfläche. Für alle, die schon als Kind Reiten wollten, wird sozusagen ein Traum wahr. Es besteht die Möglichkeit Reitunterricht oder Longenunterricht zu buchen. Oder wagen Sie einen Ausritt in die faszinierende Mecklenburger Landschaft. Leider bleibt mir bei unserem heutigen Besuch keine Zeit dazu denn Frau Nieswandt erwartete uns bereits. Sie ist die Verkaufsassistentin des Hotels und führt uns herum. Wie immer besichtigen wir erst einmal die Zimmer und verschaffen uns einen Überblick über den Standard und die Sauberkeit. Im Anschluss besichtigten wir das Wohlfühlparadise mit finnischer Sauna, Dampfbad, Erlebnisduschen, Whirlwannen und Eisbrunnen. Darüber hinaus bieten hier geschulte Mitarbeiter verschiedene Kosmetik- und Ganzkörperbehandlungen an, bei denen auch die letzen Verspannungen verschwinden. Einmal Shiatsu bitte, ach nein wir sind ja zum Arbeiten hier. Also weiter geht’s. Unsere Besichtigungsrunde führt ins Restaurant Le Jardin mit angeschlossener Terrasse. Ich genieße den fantastischen Blick über die Koppeln. Kann ein Tag besser starten als mit einem ausführlichen Frühstück auf dieser Terrasse? Abschließend schauen wir uns das Herzstück, die sehr gepflegte Reitanlage, an. Sollten Sie Natur und Ruhe verbunden mit einem hochwertigen Ambiente suchen,  sind Sie hier genau richtig. Sollte es hingegen Altstadtflair sein ist unsere nächste Station eher nach ihrem Geschmack.

Hotel Alter LandsitzRezeptionReitanlageZimmer

Wir fahren auf der B 108 Richtung Waren. Mitten in der Stadt Waren befindet sich das hochwertige Hotel „Kleines Meer“. Das Haus hat eine hervorragende Lage nicht weit entfernt  vom historischen Marktplatz mit seinen alten Bürgerhäusern sowie dem schönen Stadthafen. Empfangen werden wir von Frau Strasen. Sie zeigt uns die gemütlichen Zimmer, welche komfortabel und stilvoll eingerichtet sind. Unsere Tour führt uns anschließend in das preisgekrönte Restaurant mit tollem Seeblick. Hier zaubert Küchenchef Andreas Mahr phantasievolle Gerichte mit Zutaten aus der Region. Auf der Karte lese ich „Müritzer Zander auf Pfifferlingen und Gnocchi“, oh ja einmal bitte und dazu ein Glas Weißwein. Und während ich noch meinen Gedanken nachhänge und mir vorstelle, wie ich auf der Terrasse sitze und mein Fischfilet esse, zeigt uns Frau Straser, den Barbereich und die hier erhältliche Auswahl an Zigarren. Es lassen sich bestimmt ein paar gemütliche Abendstunden in dieser Bar verbringen. Abschließend genießen wir bei einer Tasse Kaffee die Atmosphäre in der Lobby.  Wir verabschieden uns und verlassen Waren.

AnsichtAltstadt WarenTerrasseZimmer

Und das nächste Mal komm ich als Gast wieder!

Die wunderschöne Mecklenburgische Seenplatte

Unseren eigenen Urlaub sowie ein paar freie Wochenenden verbringen wir seit vielen Jahren in der landschaftlich wunderschönen Region der Mecklenburgischen Seenplatte. Hier finden wir Ruhe vom Alltagsstreß der Großstadt Berlin sowie Zeit zum Saunieren und für lange Waldspaziergängen mit unserem Hund.

An einem sonnigen Junitag im Jahre 2008 genossen wir eine Tasse Kaffee im Stadthafen von Waren. Hier wurde die Idee geboren, diese bezaubernde Region anderen Reisenden als Reiseziel zu empfehlen.
Wieder zu Hause angekommen durchsuchten wir das Internet, verschiedene Kataloge und holten uns Tipps von Freunden. Wir suchten nach schönen Hotels in der Mecklenburgischen Seenplatte.

Aus dieser Recherche ging eine lange Liste von ca. 40 Hotels hervor. Diese Häuser besichtigten wir im November 2008, um uns einen persönlichen Eindruck zu verschaffen. Einige der Unterkünfte entsprachen leider nicht unseren Vorstellungen. Manchmal stimmte die Lage nicht bei anderen Häusern der Service, so dezimierte sich die Hotelanzahl auf 10.
Da wir großen Wert auf einen persönlichen Kontakt zu den Mitarbeitern bzw. Besitzern der Häuser legen, setzen wir uns mit den übrig gebliebenen zehn Häusern in Verbindung. Für den Mai 2009 vereinbarten wir Termine, um die Hotels nochmals zu besichtigen und uns vor Ort mit den Verantwortlichen zu treffen.

Derzeit haben wir 5 dieser 10 Hotels im Angebot. In der nächsten Woche werden wir näher über diese Häuser berichten.

AliceBatisteFestspieleWaren

Ein paar Tage auf Lanzarote

Am Mittwoch, den 25.08.2009, reiste ich von Fuerteventura auf die Nachbarinsel Lanzarote. Auch hier wollte ich unsere Unterkünfte unter die Lupe nehmen und mich mit Vermietern und Freunden treffen.Leider hatte ich nur 4 Tage Zeit und damit auch einen sehr straffen Zeitplan. Ich nahm um 10 Uhr die Naviera-Linie, welche für die Überfahrt von einer zur anderen Insel ca. 30 Minuten benötigt. Nach der Hektik beim Beladen, suchte ich mir einen ruhigen Liegestuhl auf Deck, um die gemütliche Fahrt zu genießen. Ich nahm mir eine kleine Auszeit, blickte auf das Meer und genoss die Sonnenstrahlen auf meiner Haut. Die Fähre entfernte sich immer weiter von Corrallejo, vorbei an der Insel Los Lobos und lief in den Hafen von Playa Blanca ein.
Ich machte mich auf den Weg in Richtung Playa Famara. Da ich erst gegen Abend hier erwartet wurde, machte ich einen kleinen Abstecher nach El Golfo. Vorbei an der größten Saline Spaniens, welche in Janubio zu finden ist. Ich fuhr entlang der schroffen Küste und hielt immer wieder mal an, um die wunderschöne Landschaft von Los Hervideros zu fotografieren. Nach meinem kurzen Ausflug wurde es langsam Zeit in Richtung Bungalows Playa Famara aufzubrechen. Hier würde ich während meines Aufenthaltes übernachten. Bei meiner Ankunft traf ich Claudia, eine langjährige Mitarbeiterin der Anlage. Sie zeigte mir verschiedene Bungalows, so dass ich mir vom aktuellen Zustand einen Überblick machen konnte. Hier und da machte ich einige Fotos für unsere Datenbank. Am Abend erzählte mir Claudia, welche Veränderungen es in den letzten Monaten gab, denn die Bungalows wurden nacheinander renoviert. Mein erster Tag auf Lanzarote neigte sich dem Ende.

El GolfoRezeption Bungalow Playa FamaraSonnenuntergang

Der zweite Tag stand ganz im Zeichen einer Inselerkundung. Ich traf mich mit Tristan, welcher mir die schönsten Ecken der Insel zeigte, wobei der Weg dorthin zeitweise etwas abenteuerlich wurde. Tristan ist auf Lanzarote geboren und aufgewachsen. Er kennt die Insel „wie seine Westentasche“. Zurzeit arbeitet er als Producer für Zona Visual. (http://zonavisual.tv/deutsch.html) Für mich hingegen war er als Guide und Dolmetscher unterwegs. (An dieser Stelle vielen Dank für deine Hilfe.) Vielleicht kennen Sie auch die hochwertige Kaktus-Marmelade mit dem unverwechselbaren Geschmack, welche auf Lanzarote hergestellt wird. Diese Konfitüre wird von Tristans Vater (Bernardo’s Mermeladas) produziert. Bei einem Lanzarotebesuch sollten Sie diese Köstlichkeit unbedingt probieren.
Bei meiner Tour mit Tristan habe ich Orte und Naturschönheiten gesehen, die selten von Touristen gefunden werden. Wir haben Lavafelder erkundet und sind querfeldein gefahren, um kleine Fischerdörfer zu besichtigen. Bei dieser Off Road Tour habe ich Lanzarote von seiner schönsten Seite gesehen. Die Landschaft ist atemberaubend schön und ich bin immer wieder fasziniert, wie in diese kargen Landschaft Pflanzen wachsen können. Außerdem zeigt er mir verschiedene neue Unterkünfte, welche wir vielleicht in den kommenden Monaten in unser Programm aufnehmen. Nach einem aufregenden Tag haben wir am Abend einen Freund von Tristan in Arrecife besucht. Dieser führt eine gemütliche Pizzeria in der Hauptstadt. Wir liesen den Abend mit einer leckeren Pizza ausklingen.

NP TimanfayaTristanArrecife bei Nacht

Am Vormittag des dritten Tages unterhielt ich mich mit den Surfern am Playa Famara. Sie erzählten mir von ihren spektakulärsten Erlebnissen. Ich erkundigte mich, welche Plätze generell für das Surfen geeignet sind und welche Strände lieber gemieden werden sollten. Sie zeigten mir ihre Surfschule und luden mich zu einem Schnupperkurs ein. Leider hatte ich keine Zeit, denn am Nachmittag traf ich mich nochmals mit Tristan. Unser erstes Ziel war Teguise, die alte Hauptstadt von Lanzarote. Das Ortsbild ist geprägt von kleinen Häusern, Kirchen und Klöstern. Hier suchten wir uns ein kleines Lokal, um etwas zu essen. Tristan empfahl mir das „Casa Leon“. Hier gab es leckere Tapas zu essen.
Nach der kleinen Stärkung fuhren wir weiter Richtung Guatiza, wo sich der große Kakteengarten befindet und weiter nach Norden zu den Cuevas de los Verdes. Anschließend immer entlang der Küste bis wir das kleine verträumte Fischerdorf Orzola erreichten. Hier gibt es leckeren fangfrischen Fisch und köstliche Meeresfrüchte. Wir suchten uns ein kleines gemütliches Restaurant (Punta Fariones) direkt am Hafen und genossen das vorzügliche Abendessen. Da es langsam dunkel wurde, machten wir uns auf den Heimweg. Ein anstrengender, aber spannender Tag ging zu Ende.

Surf JeepCueva de los VerdesJardin Cactus

An meinem vierten und letzten Tag auf Lanzarote besuchte ich die anderen Vermieter unserer Unterkünfte. Mein erstes Ziel war die Casa Creativa in Uga. Ich machte ein paar neue Aufnahmen von der typisch kanarischen Finca und besichtigte anschließend den Ort Uga. Dieser touristisch wenig erschlossene Ort liegt im Landesinneren und somit passt die Unterkunft ideal in unser Programm. Nach meiner Besichtigung machte ich mich auf den Weg nach El Islote. Hier befindet sich die Finca de la Florida, welche in den letzten Monaten renoviert wurde. Nach meiner üblichen Zimmerbesichtigungsrunde traf ich die Vermieter auf der Terrasse an. Bei einer Tasse Kaffee genoss ich den Blick auf das Weinanbaugebiet. Am Ende meiner Tour besichtigte ich die Finca Luna in Tesequite. Das Appartement in einem alten Bauernhaus sowie die gesamte Anlage sind gepflegt und immer noch so idyllisch, wie bei meinem ersten Besuch hier. Somit kann ich weiterhin alle Unterkünfte im Marali-Programm empfehlen.


WeinanbauCesarStrand

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